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Where the margin is 2026

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July 23-24, Moscow

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Getreidepreise fallen 2024 weiter - Landwirte und Analysten pessimistisch

agrarheute.com


Das extrem nasse Wetter und der R?ckgang der Weizenanpflanzungen in Westeuropa sind weiterhin zentrales Thema an den M?rkten, konnten den Preisr?ckgang bislang aber nicht aufhalten, geschweige denn umkehren.

© stock.adobe.com/BillionPhotos.com

Die Weizenpreise halten Anfang 2024 m?hsam die Marke von 220 Euro. Grund ist der massive Preisdruck im Export. Gleichzeitig ist der Euro auf ein Halbjahreshoch gestiegen und verteuert die Ausfuhren. W?hrend es in Westeuropa ununterbrochen regnet, hilft das milde Wetter dem Wintergetreide am Schwarzen Meer.

© Olaf Zinke Die Weizenpreise k?nnen im neuen Jahr das Niveau von 220 Euro je Tonne halten

Die Weizenpreise k?nnen im neuen Jahr das Niveau von 220 Euro je Tonne halten. Allerdings sind die Weizenpreise im vorigen Jahr um mehr als 80 Euro/t abgest?rzt. Die Maispreise starten bei 198 Euro je Tonne ins Neue Jahr. Die Rapspreise beginnen den Handel bei knapp 440 Euro je Tonne, geraten dann jedoch unter Druck.

Kurz nach dem Jahreswechsel zeigt der Handel sowohl am Terminmarkt als auch am physischen Markt nur ein sehr geringes Handelsvolumen. Das d?rfte sich erst zum Ende der Woche ?ndern.

Das extrem nasse Wetter und der R?ckgang der Weizenanpflanzungen in Westeuropa sind weiterhin zentrales Thema an den M?rkten, konnten den Preisr?ckgang bislang aber nicht aufhalten, geschweige denn umkehren.

Der Grund: Der besonders milde und feuchte Winter beg?nstigt den Aufwuchs der neuen Ernte 2024 im Schwarzmeerbecken, sagen Analysten.

Die Analysten von Agritel erwartem zudem, dass wir der „zweite H?lfte“ des aktuellen Wirtschaftsjahres mit den franz?sischen und europ?ischen Weizenexporten weiter hinter den f?r einen Preisanstieg n?tigen Mengen hinterherhinken.

F?r eine Preiserholung ist die schwache Wettbewerbsf?higkeit der europ?ischen Exporte weiterhin das Hauptproblem. Der Preisdruck in Europa entsteht jedoch durch das anhaltend hohe Angebot aus Russland und der Ukraine an den internationalen M?rkten.

Europ?er beim Export zu teuer – Euro auf 6-Monatshoch

© Olaf Zinke Die Maispreise starten bei 198 Euro je Tonne ins neue Jahr

?gyptens staatlicher Getreideeink?ufer (GASC) hatte Ende des Jahres eine Ausschreibung gestartet diese aber jetzt storniert. Die eingereichten ukrainischen und russischen Weieznpreise lagen nach Angaben von H?ndlern und Analysten zwischen 262 und 265 US-Dollar je Tonne (Fob).

Diese Preisangebote lassen die anhaltend schw?chere Wettbewerbsf?higkeit europ?ischen Herkunftsl?ndern erkennen, stellen die Marktbeobachter von Agritel fest. Danach lagen die g?nstigsten Angebote von franz?sischem Weizen immer noch zwischen 4 und 7 USD/t FOB ?ber den niedrigsten Angebotspreisen vom Schwarzen Meer.

Dabei weisen die Analysten darauf hin, dass die h?heren Seefrachtkosten aus Europa nach ?gypten die Wettbewerbsf?higkeit gegen?ber den Schwarzmeerherk?nften ebenfalls einschr?nken.

Wichtiger Grund f?r den schwachen Export d?rfte jedoch der Euro/Dollar-Kurs sein, der den h?chsten Stand seit letztem Juli erreichte und zuletzt bei 1,1140 lag. Das verteuert die europ?ischen Exporte kr?ftig und dr?ckt damit auf die Preise am Binnenmarkt.

Russland baut Marktanteile weiter aus

Nach Angaben des russischen Instituts f?r Agrarmarktstudien (IKAR) k?nnte der Anteil Russlands am weltweiten Weizenhandel in der aktuellen Saison (Juli 2023 – Juni 2024) von 22 % in der vorherigen Saison auf 25 % steigen.

„Russlands Rekordanteil am weltweiten Weizenhandel wird voraussichtlich 25 % erreichen (22 % im Vorjahr). Zum Vergleich: Der Anteil der EU liegt bei 11 %, der gemeinsame Anteil der USA und Kanadas betr?gt 20 %, w?hrend der gemeinsame Anteil von Australien, Argentinien und der Ukraine 22 % betr?gt", berichten die Anlysten.

Die russischen Getreideexporte d?rften in der ersten Saisonh?lfte (Juli-Dezember) ein Allzeithoch von 36,7 Mio. Tonnen erreicht haben (29,8 Mio. Tonnen im Vorjahr), darunter 26,9 Mio. Tonnen Weizen (23,8 Mio. Tonnen im Vj.), 4,4 Mio. Tonnen Gerste (3,3 Mio. Tonnen Vj.), 2,7 Mio. Tonnen Mais (1,2 Mio. Tonnen Vj.), sch?tzt IKAR.

Die Bruttoernte von Getreide und K?rnerh?lsenfr?chten aller Kategorien belief sich im Jahr 2023 auf 142,6 Millionen Tonnen Nettogewicht, berichtete Ende des Jahres der F?derale Statistikdienst (Rosstat). Die Weizenernte belief sich auf insgesamt 92,8 Mio. Tonnen.

https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreidepreise-halten-muehsam-2024-fuer-getreidebauern-schwierig-614928

09.01.24



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