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IKAR in Mass and Industry Media Getreidepreise steigen steil an - Russland will Export unterbrechen agrarheute.com Nach Ansicht von Analysten bestimmt der Preisdruck vom Schwarzen Meer f?r die Europ?er zuletzt ma?geblich die Preisentwicklung. Dabei gelangt ukrainisches Getreide nach Europa und auf andere M?rkte. Gleichzeitig versucht Russland neue Absatzm?glichkeiten f?r seine Rekordernte von 2022 zu finden. Die Weizenpreise sind am Freitag um 6 % gestiegen. Dahinter steckt eine m?gliche Export-Unterbrechung durch Russland. Der Markt reagierte panisch. Am Montag geben die Preise im laufenden Handel aber wieder etwas nach. ![]() © Olaf Zinke Die Weizenpreise am Terminmarkt in Paris kletterten am Freitag um 5,8 % bzw. 14 Euro auf 259 Euro je Tonne und unterbrachen damit einen sechst?gigen ununterbrochenen Preissturz. Die Weizenpreise stiegen am Freitag um fast 6 %. Ausl?ser war ein Bericht der russischen Wirtschaftszeitung Wedomosti, wonach Moskau als Reaktion auf die fallenden Getreidepreise ?ber einen vor?bergehenden Stopp der Weizenexporte nachdenkt, berichtet Reuters. Die Weizenpreise am Terminmarkt in Paris kletterten daraufhin um 5,8 % bzw. 14 Euro auf 259 Euro je Tonne und unterbrachen damit einen sechst?gigen Preissturz. Dieser hatte die Weizenpreise um insgesamt 27 Euro/t nach unten gedr?ckt. Im laufenden Handel am Montag geben die Weizenpreise indessen wieder um rund 3 Euro nach - auf 256 Euro je Tonne. Nach Ansicht von Analysten bestimmte der Preisdruck vom Schwarzen Meer f?r die Europ?er zuletzt ma?geblich die Preisentwicklung. Dabei gelangt ukrainisches Getreide sowohl ?ber den Schwarzmeerkorridor als auch ?ber die Donau und ?ber den Landweg nach Europa und auf andere M?rkte. Gleichzeitig versucht Russland weitere Absatzm?glichkeiten f?r seine Rekordernte von 2022 zu finden. Die sich dadurch erheblich verschlechternden Exportm?glichkeiten hatten die europ?ischen und US-amerikanischen Weizenpreise vorige Woche auf den niedrigsten Stand seit 2021 gedr?ckt. „Europa und die USA sind zunehmend unf?hig, ihre alte Ernte zu verkaufen“, sagte Rabobank-Analyst Michael Magdovitz gegen?ber Reuters. Nachdem die Europ?ische Kommission zu Beginn der russischen Invasion in der Ukraine f?r 2022/23 noch an Rekord-Weichweizenexporte f?r die EU von 40 Millionen Tonnen geglaubt hatte, senkte die Kommission ihre Prognose schrittweise auf zuletzt 32 Millionen Tonnen, wobei einige Analysten die Ausfuhren nur noch bei 30 Millionen Tonnen sehen. Das macht nat?rlich erheblichen Druck auf die Getreidepreise am europ?ischen Binnenmarkt. H?ndler halten jedoch eine Zunahme der EU-Exporte in den n?chsten Monaten noch f?r m?glich, da weiterhin Zweifel an der Fortdauer der Schwarzmeerlieferungen bestehen, und Russland sich nur bis Mitte Mai auf das Getreideabkommen eingelassen hat und au?erdem M?glichkeiten pr?ft, den eigenen Export zu drosseln (siehe oben), um die Preise nach oben zu bekommen. Die Preise f?r russischen Weizen mit 12,5 % Proteingehalt, der frei an Bord (FOB) von den russischen H?fen am Schwarzen Meer geliefert wird, fielen laut der Landwirtschaftsberatung IKAR letzte Woche um 13 USD auf 277 USD pro Tonne (256 Euro/t), berichtet Reuters. Die EU-Kommission nannte f?r vorige Woche f?r die Ukraine Exportpreise von nur 250 USD je Tonne (231 Euro/t). Das waren 15 USD weniger als eine Woche zuvor und sogar 30 USD weniger als franz?sische Exporteure zum gleichen Termin fob-Rouen verlangen. 28.03.23
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