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Where the margin is 2026

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July 23-24, Moscow

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Russland flutet die M?rkte mit Weizen – Getreidepreise in der Mangel

agrarheute.com


Vor dem Hintergrund dieser riesigen Ernte muss wohl auch das US-Landwirtschaftsministerium im marktbestimmenden USDA-Report am Donnerstag (12.01) die aktuelle russische Weizenernte um mehr als 10 Millionen Tonnen nach oben korrigieren - ebenso wie das globale Weizen-Angebot. Solch eine gewaltige Korrektur h?tte wohl auch enorme Auswirkungen auf die Weizenpreise.

© stock.adobe.com/Volodymyr

Russland erntet so viel Weizen wie nie zuvor. Und auch die Exporte sind auf Rekordstand. Das USDA m?sste seine Erntesch?tzung am Mittwoch danach um mehr als 10 Millionen Tonne nach oben setzen. Das h?tte nat?rlich Folgen f?r die Weizenpreise – auch in Europa.

© Olaf Zinke Russland erntet 2022 so viel Weizen wie nie zuvor: knapp 103 Millionen Tonnen. Im n?chsten Jahr soll es deutlich weniger sein. H?chstens 85 Millionen Tonnen, sagt das russische Landwirtschaftsministerium.

Russland, der gr??te Weizenexporteur der Welt, erntete nach vorl?ufigen offiziellen Daten f?r 2022 eine Rekordgetreideernte von 151,0 Millionen Tonnen, nach dem Trocknen und Reinigen. Darunter sind 102,7 Millionen Tonnen Weizen.

Damit muss wohl auch das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) im bevorstehenden USDA-Report am Donnerstag (12.01) die aktuelle russische Weizenernte um mehr als 10 Millionen Tonnen nach oben korrigieren - ebenso wie das globale Weizen-Angebot. Denn bislang stehen im USDA-Getreidereport nur eine Weizenernte von 91 Millionen Tonnen f?r Russland und rekordhohe Weizen-Exporte von 43 Millionen Tonnen.

Sollte es zu der Korrektur kommen, k?nnten das die M?rkte und die Weizenpreise erheblich unter Druck setzen, denn damit w?re weitaus mehr Weizen am globalen Markt als bisher offiziell angenommen. Das riesige russische Angebot wird im Grunde auch durch die laufenden sehr hohen russischen Exportdaten best?tigt. Danach k?nnte Russland im Januar 2023 zwischen 3,6 und 3,8 Millionen Tonnen Weizen exportieren, sch?tzen die Analysten der russischen Landwirtschaftsberatung IKAR. Andere Beratungsunternehmen halten f?r Januar sogar Weizenexporte von bis zu 4,0 Millionen Tonnen m?glich.

Die Sch?tzungen f?r die russischen Dezember-Weizenexporte bewegen sich sogar zwischen 4,1 Millionen Tonnen und 4,5 Millionen Tonnen und erkl?ren auch einen Teil des permanenten Preisdrucks an den globalen M?rkten. Offizielle Exportdaten aus Russland gibt es allerdings nicht, denn die russischen Beh?rden wollen „Spekulationen“ ?ber die Exporte vermeiden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

?hnlich wie f?r die Ukraine ist das Schwarze Meer aber auch f?r Russland die wichtigste Getreideexportroute in die ?brige Welt. Aufgrund der russischen Neujahrsferien, die am 9. Januar enden, war die Handelsaktivit?t zuletzt aber etwas geringer. Au?erdem gibt es f?r die Russen immer wieder Probleme bei der Versicherung ihrer Frachten, berichten Analysten.

Russland will Weizenanbau reduzieren – Ernte 2023 „nur“ 80 Mio. t

© Olaf Zinke Russlands Weizenexporte steigen im laufenden Wirtschaftsjahr mindestens auf 43 Millionen Tonnen. Das w?re ein neuer Rekord.

Die Preise f?r russischen Weizen mit 12,5 % Proteingehalt und f?r die sofortige Lieferung aus H?fen am Schwarzen Meer lagen zuletzt unver?ndert bei 307 bis 311 US-Dollar pro Tonne, berichten die russischen Analysten von Sovecon.

Die j?ngste Abschw?chung des Rubels gegen?ber dem Dollar d?rfte die russischen Weizenexporte kurzfristig unterst?tzen. Allerdings wird seine Unterst?tzung mittelfristig begrenzt sein, weil die Exportsteuer, die Russland jede Woche festlegt, mit dem schw?cheren Rubel steigt.

Das Landwirtschaftsministerium Russlands prognostiziert die Getreideproduktion im Jahr 2023 ingesamt auf 125 bis 127 Millionen Tonnen, darunter nur noch 80 bis 85 Millionen Tonnen Weizen. Der russische Landwirtschaftsminister Dmitry Patrushev hatte ein Treffen zur Planung der Struktur der Aussaatfl?chen f?r die Ernte 2023 abgehalten. Nach den Pl?nen des Landwirtschaftsministeriums ist es unter anderem notwendig, die Anbaufl?che f?r Sommergerste um 400.000 Hektar und f?r H?lsenfr?chte, haupts?chlich Erbsen, um mindestens 125.000 Hektar zu vergr??ern, um die Fruchtfolge aufrechtzuerhalten, hei?t es.

„Die Anbaufl?che f?r Getreide und H?lsenfr?chte soll zusammen etwa 47,6 Mio. ha betragen, das sind 136.000 ha mehr als in diesem Jahr. Gleichzeitig sieht das russische Landwirtschaftsministerium die Notwendigkeit, die Anbaufl?che f?r Weizen, um fast 0,5 Mio. ha zu reduzieren, „um das Preisgleichgewicht zu wahren und den Inlandsmarkt im Interesse aller Beteiligten zu stabilisieren sowie die aktuelle Rekordernte zu verkaufen“, hei?t es im Bericht des Ministeriums.

Dar?ber hinaus wird f?r das kommende Jahr ein Anbau-Wachstum bei Sojabohnen angek?ndigt. Der Fl?chen-Bedarf bei Sonnenblumenkulturen betr?gt zudem mindestens 9,8 Millionen Hektar und an ?llein mindestens 2,2 Millionen Hektar. Laut der Aussage von Dmitry Patrushev wird die Gesamtfl?che aller Ackerbaukulturen im n?chsten Jahr um etwa 50.000 Hektar zunehmen und 82 Millionen Hektar ?berschreiten.

https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/russland-flutet-maerkte-weizen-getreidepreise-mangel-602101

09.01.23



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