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IKAR in Mass and Industry Media Getreidepreise im Abw?rtsstrudel – Ist Weizen jetzt nicht mehr knapp? Die Preise kehren auf das Niveau kurz vor dem am 25. Februar erkl?rten Krieg in der Ukraine zur?ck und verzichten zumindest vor?bergehend auf die mit geopolitischen Risiken verbundene Pr?mie, sagte das Beratungsunternehmen Agritel. Steigende russische Exporte, die Fortsetzung der Getreide-Exporte aus der Ukraine und die Prognose einer neuen Rekordernte in Australien haben die globalen Versorgungsbedenken gelindert, hei?t es weiter. Die Weizenpreise fallen bis auf 300 Euro. In den USA wird ein Jahrestief erreicht bzw. der Stand vor dem Ukrainekrieg. Ausl?ser ist der Preis- und Angebotsdruck vom Schwarzen Meer und auch aus Australien, sagen Analysten. H?ndler und Investoren ziehen ihre Risikopr?mien vom Getreide ab, hei?t es. ![]() © Barchart.com Die Weizenpreise k?nnen sich am Mittwoch etwas erholen, nachdem es zum Wochenbeginn steil nach unten ging. In Chicago fielen die Weizenpreise am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr. In Europa fielen die Weizenpreise am Terminmarkt f?r den Dezemberkontrakt bis auf 307 Euro je Tonne und der nachfolgenden M?rztermin – konnte sich gerade noch ?ber der 300-Euro-Marke behaupten. Die Weizenpreise k?nnen sich am Mittwoch etwas erholen, nachdem es zum Wochenbeginn steil nach unten ging. In Chicago fielen die Weizenpreise am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr. In Europa fielen die Weizenpreise am Terminmarkt f?r den auslaufenden Dezemberkontrakt bis auf 307 Euro je Tonne und der nachfolgende M?rztermin – konnte sich gerade noch ?ber der 300-Euro-Marke behaupten. Das waren die niedrigsten europ?ischen Weizenpreise seit Anfang M?rz. In Frankreich brachen die Weizenpreise daraufhin am wichtigsten Handelsplatz in Rouen bis auf 301 Euro je Tonne ein. Am Gro?markt und Exporthafen Hamburg wurde Brotweizen am Dienstag noch mit 328 Euro je Tonne gehandelt. Die Preise kehren somit auf das Niveau kurz vor dem am 25. Februar begonnen Krieg in der Ukraine zur?ck und verlieren zumindest vor?bergehend die mit den geopolitischen Risiken verbundene Pr?mie“, sagte das Beratungsunternehmen Agritel in einer Mitteilung. „Uns scheint jedoch, dass die Geschichte noch lange nicht zu Ende ist und dass zus?tzlich zu den ?blichen Widrigkeiten des Winterwetters, die Geopolitik in den kommenden Wochen st?rker in den Vordergrund r?cken wird,“ sch?tzt das Analystenhaus die Lage ein. Die EU exportierte bis zum 4. Dezember bereits 14,49 Millionen Tonnen Weichweizen - im Vergleich zu 14,0 Millionen Tonnen in der vorigen Kampagne. Allein Frankreich exportierte 5,89 Millionen Tonnen und Deutschland verkaufte 1,58 Millionen Tonnen in Drittl?ner. Die Maiseinfuhren auf in die EU-Ebene belaufen sich bislang auf 12,65 Millionen Tonnen (dav. 43 % aus der Ukraine) und liegen damit deutlich ?ber den bisherigen 5,77 Millionen Tonnen des letzten Jahres. Vor allem China bleibt nach Einsch?tzung von Agritel ein Schl?sselelement der M?rkte. Mit der angek?ndigten Lockerung der Covid-Beschr?nkungen w?chst die Hoffnung auf eine R?ckkehr zum Wachstum und zu gr??eren Importen von Getreide und anderen Agrarprodukten. M?chtiger Preisdruck vom Schwarzen Meer – und aus Australien ![]() © Barchart.com Einige Analysten und H?ndler sagen, dass US-Weizen jetzt wieder wettbewerbsf?higer ist und dass der Preisverfall deutlich ?bertrieben war. Doch der Preisdruck vom Schwarzen Meer bleibt gro?. Auch wenn die die Preise am Mittwoch wieder etwas erholen. Steigende russische Exporte, die Fortsetzung der Getreide-Exporte aus der Ukraine und die Prognose einer neuen Rekordernte in Australien haben die globalen Versorgungsbedenken gelindert und die Aufmerksamkeit auf nicht wettbewerbsf?hige Preise vor allem in den USA und zum Teil auch in Europa gelenkt, sagen Analysten. Pakistan kaufte nach dem Preisrutsch 950.000 Tonnen Weizen, wobei offenbar russische Lieferungen dominieren werden, sagt die Nachrichtenagentur Reuters. Einige Analysten und H?ndler sagen zudem, dass US-Weizen jetzt wieder wettbewerbsf?higer ist und dass der Preisverfall ?bertrieben war. Doch der Preisdruck vom Schwarzen Meer bleibt gro?. Die Weizenexporte aus Russland, dem weltweit gr??ten Lieferanten, k?nnten im Dezember neue Rekordwerte erreichen, sagten Analysten. Russlands gesamte Getreideexporte, ohne Lieferungen nach Kasachstan, Armenien und Wei?russland, werden voraussichtlich von Juli bis Dezember 26 Millionen Tonnen erreichen, was einem Anstieg von 10 % gegen?ber dem Vorjahr entspricht, teilte die Russische Union der Getreideexporteure am Mittwoch mit. Russland hat nach bisherigen Sch?tzungen im Jahr 2022 eine Rekordgetreideernte von 150 Millionen Tonnen Getreide eingebracht, davon waren 100 Millionen Tonnen Weizen. Sovecon und ein weiteres Beratungsunternehmen, IKAR, gehen von Weizenexporten im Dezember von 4,0 bis 4,2 Millionen Tonnen aus, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Sovecon erwartet Russlands Weizenexporte von Juli bis Dezember bei 22,9 Millionen Tonnen, was einem Anstieg von 2 % gegen?ber dem Vorjahr entspricht und dem Durchschnitt der letzten f?nf Jahre entspricht. Die Analysten erwarten die gesamten Getreideexporte Russlands im Wirtschaftsjahr 2022/23 bei 56,1 Millionen Tonnen, darunter 43,7 Millionen Weizen. https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreidepreise-abwaertsstrudel-weizen-mehr-knapp-601131 12.12.22
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