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IKAR in Mass and Industry Media Getreidepreise h?ngen am Exportdeal – ?ngste, Sorgen und Kriegsfolgen agrarheute.com H?ndler und Analysten warteten auf Nachrichten ?ber die weitere Entwicklung der Getreideexporte aus der Ukraine. Die K?mpfe in der Ukraine haben sich zuletzt versch?rft und es fehlen Nachrichten ?ber Fortschritte bei den Gespr?chen zur Verl?ngerung des Schifffahrtskanals am Schwarzen Meer, sagen Analysten. Die Getreidepreise warten auf eine Entscheidung ?ber den Exportdeal am Schwarzen Meer. In Europa geben die Preise leicht nach, in den USA geht es leicht nach oben. Allerdings auch wegen der D?rre in den Winterweizengebieten. ![]() © Olaf Zinke Die vorderen Weizenpreise geben im laufenden Handel am Montag um 2,25 Euro auf 348,50 Euro je Tonne nach. In den USA steigen die Weizenpreise im laufenden Handel am Montag aufgrund der Bef?rchtung, dass die sich versch?rfenden K?mpfe zwischen Russland und der Ukraine die ukrainische Getreideexporte ?ber die Schwarzmeerh?fen unterbrechen k?nnten. Der vordere Weizenpreis am US-Terminmarkt CBOT stieg nach den Verlusten vom Freitag am Montag um 8 Cent auf 868 USD je Bushel. In die entgegengesetzte Richtung bewegen sich die Getreidepreise in Europa: Die vorderen Weizenpreise geben im laufenden Handel am Montag um 2,25 Euro auf 348,50 Euro je Tonne nach. Die europ?ischen Maispreise behaupten sich hingegen bei 340 Euro je Tonne. H?ndler und Analysten warteten auf Nachrichten ?ber die weitere Entwicklung der Getreideexporte aus der Ukraine. Die K?mpfe in der Ukraine haben sich zuletzt versch?rft und es fehlen Nachrichten ?ber Fortschritte bei den Gespr?chen zur Verl?ngerung des Schifffahrtskanals am Schwarzen Meer, sagen Analysten. Die Preise waren letzte Woche zun?chst gestiegen, nachdem Sorgen laut wurden, dass Moskau die Aufrechterhaltung des Exportkorridors ablehnen k?nnte. Ger?chte ?ber Fortschritte bei den Gespr?chen lie?en dann die Weizenpreise am Freitag zun?chst fallen. Die Getreideexporte aus der Ukraine waren in den ersten 17 Oktobertagen trotz der Schlie?ung mehrerer Seeh?fen nur um 2,4 % niedriger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2021, wie Daten des Landwirtschaftsministeriums am Montag zeigten. Drei ukraniasche Schwarzmeerh?fen wurden Ende Juli im Rahmen eines Abkommens zwischen Moskau und Kiew freigegeben, das von den Vereinten Nationen und der T?rkei vermittelt worden war. Russland mit Exportproblemen – Argentinien mit noch kleinerer Ernte ![]() © Olaf Zinke Die europ?ischen Maispreise behaupten sich bei 340 Euro je Tonne. H?ndler und Analysten warteten auf Nachrichten ?ber die weitere Entwicklung der Getreideexporte aus der Ukraine. Die russischen Weizenpreise gaben angesichts einer stagnierenden Exportnachfrage zuletzt nach, teilte die Landwirtschaftsberatung IKAR am Montag mit. Russland hat in der letzten Woche rund 910.000 Tonnen Getreide exportiert, und damit ?hnlich viel wie in der Woche zuvor sagte das Beratungsunternehmen Sovecon. Russische Landwirte haben auf 13,8 Millionen Hektar Wintergetreide gepflanzt, verglichen mit 14,6 Millionen Hektar etwa zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr, hei?t es weiter. Es wird erwartet, dass in den zentralen Regionen Russlands die Wintergetreidefl?che in diesem Jahr aufgrund der j?ngsten starken Regenf?lle erheblich kleiner ausf?llt. Massive Regenf?lle und ?berflutungen in Australien, wo die Ernte allm?hlich n?her r?ckt, geben ebenfalls Anlass erheblichen zur Sorge. In Argentinien haben die beiden gro?en Getreideb?rsen ihre Prognosen f?r die bevorstehende Weizenernte weiter gesenkt. Grund ist, dass eine anhaltende D?rre und niedrige Temperaturen die Ernte beeintr?chtigten, und f?r die wichtigsten Anbauregionen wenig Besserung in Sicht ist. In den kommenden Wochen wird kaum Regen erwartet. Die Getreideb?rse in Buenos Aires prognostiziert nur noch eine Weizenernte von 16,5 Millionen Tonnen, was einem R?ckgang von fast 6 % gegen?ber der vorherigen Prognose der B?rse von 17,5 Millionen Tonnen entspricht. Im vergangenen Jahr erreichte die Weizenernte einen Rekordwert von 23 Millionen Tonnen. Die Aussaat von Winter-Weizen in den USA und von Mais in Argentinien findet ebenfalls unter sehr trockenen Bedingungen statt und st?tzt die Preise bei beiden Kulturen. 25.10.22
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