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Where the margin is 2026

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July 23-24, Moscow

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Getreidepreise: Brotgetreide ist Mangelware - Bricht jetzt Panik aus?

agrarheute.com


Die steigenden Getreidepreise sind nicht nur die Folge einer sehr guten internationalen Nachfrage.Nein, auch in Deutschland ist Brotgetreide knapp und wird immer teurer. Ist der Markt in Panik?

© stock.adobe.com/DennisProduktion

Die Getreidepreise steigen und steigen und steigen – und lassen eine akute Knappheit erkennen. Auch in Deutschland.

Der vorderer Dezember-Weizen wird am Terminmarkt in Paris gegen Mittag mit einem Aufschlag von knapp 5 Euro bei 288 Euro je Tonne gehandelt – nun sind auch die 300 Euro nicht mehr weit. // © Olaf Zinke

Das best?tigt in einem eindringlichen Apell jetzt auch der Verband der Getreide-, M?hlen- und St?rkewirtschaft VGMS e.V. „So einen Getreidemarkt habe er in seinem gesamten Berufsleben noch nicht erlebt, sagt Michael Gutting, M?ller und VGMS-Pr?sidiumsmitglied: „Es ist derzeit schwierig bis nahezu unm?glich Getreide mit passenden Qualit?ten in ausreichenden Mengen zu beschaffen. Und wenn wir Getreide kaufen k?nnen, k?nnen wir es nicht transportieren.“

Obwohl das Preisniveau auf den Getreidem?rkten ausgesprochen hoch ist, kann der Getreidehandel die Nachfragen nach Getreide nicht ausreichend bedienen, berichte der VGMS. Die Gr?nde daf?r sind vielf?ltig. Analysten raten, sich sp?testens jetzt um die langfristige Beschaffung der Rohstoffe f?r die kommenden Monate zu k?mmern, um Versorgungsengp?sse im Fr?hjahr noch abzuwenden. In der vorigen Woche sind die Weizenpreise auf neuen H?chstmarken von auf 285 Euro je Tonne gestiegen – und zu Beginn des neuen Monats geht es weiter steil nach oben, hei?t es weiter.

Auch f?r Gerste und andere Getreidearten legten die Preise weiter kr?ftig zu. Hauptgrund ist neben der anhaltend starke Nachfrage von den internationalen M?rkten auch die zunehmende Knappheit am europ?ischen Binnenmarkt . Obwohl die Kosten f?r s?mtliche Rohstoffe, Energie und Logistik oder auch f?r Verpackungsmaterialien drastisch gestiegen sind, scheint der Ernst der Lage noch nicht bei allen Marktpartnern angekommen zu sein. So werden gestiegene Rohstoffpreise und Kosten weiterhin ignoriert. Offenbar wird auf eine sich entspannende Lage spekuliert, bef?rchtet der VGMS.

Gutting sagt dazu: „Wir k?nnen bei der derzeitigen Situation am Markt f?r die Kunden erst Rohstoffe einkaufen und produzieren, wenn Bestellungen zu den an die aktuelle Situation angepassten Preisen vorliegen. Alles andere ist unternehmerischer Selbstmord.“ Derzeit ist nicht abzusehen, wie sich der Markt weiterentwickelt. Analysten erwarten, dass das Getreide in diesem Jahr dort hinflie?en wird, wo die h?chste Zahlungsbereitschaft besteht. Und das ist derzeit nicht der deutsche Markt, berichtet der VGMS.

Getreidepreise steigen und steigen und steigen

Die Preise f?r Futtergerste lagen in Hamburg am Freitag bei 256 Euro je Tonne – und damit 4 Euro im Plus. // © Olaf Zinke

Der Dezember-Weizen wurde am europ?ischen Terminmarkt am vorigen Freitag auf einem neuen Rekordstand von knapp 285 Euro je Tonne gehandelt – das sind rund 5 Euro mehr als eine Woche zuvor und rund 45 Euro h?her wie vor f?nf Wochen. Der nachfolgende M?rz-Termin 2022 notierte bei 279 Euro – das ist ein Plus von 4 Euro. F?r die Weizenernte 2022 wurden am Terminmarkt Preise von 247 Euro notiert. Ein ist ebenfalls Aufschlag von 5 Euro zur Vorwoche.

Am Gro?markt und Exporthafen Hamburg wurde der Brotweizen am Freitag mit 284 Euro je Tonne gehandelt – das waren 5 Euro mehr als in der Woche zuvor. F?r die Anlieferung zum Dezembertermin wurden in Hamburg 287 Euro je Tonne geboten. Doch heute gehen die Getreidepreise am Terminmarkt und am Kassamarkt weiter nach oben. Die Preise f?r Futtergerste lagen in Hamburg am Freitag bei 256 Euro je Tonne – und damit 4 Euro im Plus.

F?r Roggen boten die H?ndler in Hamburg 254 Euro je Tonne - ein Aufschlag von 6 Euro zur Vorwoche.

Am wichtigsten franz?sischen Gro?markt und Exporthafen Rouen wurde Brotweizen am Freitag mit 278 Euro je Tonne notiert – ein Preisanstieg von 2 Euro zur Vorwoche. Die fob-Preise f?r den Export lagen in Rouen bei 331 Euro je Tonne. Futtergerste wurde in Rouen f?r 252 Euro je Tonne angeliefert.

Am heutigen Montag steigen die Preise am europ?ischen Terminmarkt f?r Weizen zun?chst weiter zu. Grund ist der festere vorb?rsliche Handel in den USA. Der vorderer Dezember-Weizen wird am Terminmarkt in Paris gegen Mittag mit einem Aufschlag von knapp 5 Euro bei 288 Euro je Tonne gehandelt – nun sind auch die 300 Euro nicht mehr weit

Russland korrigiert Ernte und hat Aussaatprobleme

Nicht nur in europ klettern die Weizenpreise auf neue Rekordwerte. Auch in den USA und in Russland geht es mit den Weizenpreisen weiter steil nach oben. // © Olaf Zinke

Russland wird im Jahr 2021 etwas mehr als 123 Millionen Tonnen Getreide ernten, sagte der russische Landwirtschaftsminister in der vorigen Woche und senkte damit die offizielle Sch?tzung. Russland ist der weltweit gr??te Weizenexporteur und beliefert haupts?chlich den Nahen Osten, Afrika und Asien. Es konkurriert unter anderem mit der Europ?ischen Union und der Ukraine. Das Ministerium hatte diesj?hrige Getreideernte zuvor auf 127,4 Millionen Tonnen gesch?tzt.

Die meisten Analysten hatten ihre Sch?tzungen aufgrund des trockenen Wetters bereits vorher gesenkt. Eine separate Sch?tzung zur russischen Weizenernte gab der Minister Dmitry Patrushev nicht bekannt. Die Analysten von IKAR sch?tzten Russlands Getreideernte 2021 zuletzt sogar nur auf 119,5 Millionen bis 121,7 Millionen Tonnen. Die Prognose f?r die Weizenernte 2021 wurde auf 75 Millionen bis 75,6 Millionen Tonnen veranschlagt. Der Getreideexport wurde von IKAR bei 40 Millionen bis 41,5 Millionen Tonnen erwartet.

Der Landwirtschaftsminister sagte au?erdem, dass russische Landwirte voraussichtlich auf 19,5 Millionen Hektar Wintergetreide f?r die Ernte 2022 auss?en. Die Aussaatkampagne wurde jedoch durch trockenes Wetter erheblich verz?gert. Deshalb wurden bisher erst 17,6 Millionen Hektar besetellt, verglichen mit 18,3 Millionen Hektar zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr.

Ungew?hnlich trockenes Wetter behindert auch die Aussaat in zwei der gr??ten Weizenanbauregionen der Ukraine, wo Winterweizen in 67 % bzw. 37 % der erwarteten Fl?che ges?t wurde, berichtete Reuters vorige Woche. - Alles in allem Gr?nde f?r weiter steigende Preise.

https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreidepreise-brotgetreide-mangelware-bricht-panik-586895

03.11.21



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