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Where the margin is 2026

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July 23-24, Moscow

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Weizenpreise steigen auf 250 Euro: Das sind die Gr?nde

agrarheute.com


Die Weizenpreise sind vorige Woche kr?ftig gestiegen. Ein Grund waren erneute Korrekturen der Ernteerwartungen nach unten - in Europa, Russland und Kanada.

© stock.adobe.com/Igor Strukov

Mit steigenden Weizenpreisen reagierten die M?rkte auf noch kleinere Ernten in der EU, in Kanada und in Russland

Der vordere Dezember-Weizen wurde am europ?ischen Terminmarkt am Freitag mit knapp 248 Euro je Tonne gehandelt – gut 10 Euro h?her als am Montag. // © Olaf Zinke

In der vorigen Woche sind die Weizenpreise am Terminmarkt um 10 Euro auf knapp 250 Euro je Tonne gestiegen. Ausl?ser waren weitere Korrekturen an den Erntemengen – in der EU, in Kanada und auch in Russland. Am Schwarzen Meer erwartet man witterungsbedingt zudem eine kleinere Anbaufl?che bei Winterweizen.

Der vordere Dezember-Weizen wurde am europ?ischen Terminmarkt am Freitag mit knapp 248 Euro je Tonne gehandelt – gut 10 Euro h?her als am Montag - und der nachfolgende M?rz-Termin 2022 notierte bei 244 Euro – das war ein Plus von etwa 8 Euro zum Wochenbeginn. F?r die Ernte 2022 wurden am Terminmarkt Preise von knapp 219 Euro angezeigt, 5 Euro mehr als am Wochenanfang.

Am Gro?markt und Exporthafen Hamburg wurde der Brotweizen am Freitag mit 249 Euro je Tonne notiert – das waren 9 Euro mehr als zum Beginn der Woche. F?r die Anlieferung im Dezember wurden in Hamburg 254 Euro je Tonne geboten.

Die Preise f?r Futtergerste am Gro?markt und Exporthafen Hamburg lagen am Freitag bei 225 Euro je Tonne – das waren 5 Euro mehr als zum Wochenbeginn. F?r Roggen der neuen Ernte boten die H?ndler in Hamburg 225 Euro je Tonne, ein Plus von 4 Euro.

Am wichtigsten franz?sischen Gro?markt und Exporthafen Rouen wurde Brotweizen am Freitag mit 252 Euro je Tonne notiert – ein Plus zur Vorwoche von 13 Euro. Die fob-Preise f?r den Export lagen in Rouen bei 304 Euro je Tonne – ein Plus von 14 Euro. Futtergerste wurde in Rouen am Freitag f?r 232 Euro je Tonne angeliefert – das waren 13 Euro mehr als am Montag.

Am heutigen Montag geben die Preise am europ?ischen Terminmarkt f?r Weizen zun?chst um 1,50 Euro nach. Grund ist der etwas schw?chere vorb?rsliche Handel in den USA.

Strategie Grains: Weizenernte noch kleiner – hohe Weizenpreise

Das europ?ische Analystenhaus und Beratungsunternehmen Strategie Grains seine Prognose f?r die europ?ische Weichweizenernte und Gerstenernte in der Europ?ischen Union erneut gesenkt. Gleichzeitig geben die Analysten auch wegen des knapperen globalen Angebots einen bullischen Preisausblick.

In seinem Monatsbericht senkte Strategie Grains seine Prognose f?r die Weichweizenernte 2021 in der 27-L?nder-EU um 2,4 Millionen Tonnen auf 129,1 Millionen Tonnen. Diese Produktionsmenge l?ge allerdings immer noch um 10,3 Mio. t ?ber der Vorjahresleistung (wegen der sehr kleinen franz?sischen Ernte im vorigen Jahr).

Au?erdem hat Strategie Grains seine Prognose f?r die weltweite Weizenproduktion, einschlie?lich Durum, um 10,9 Millionen Tonnen auf 739,4 Millionen Tonnen gesenkt.Auch bei anderen gro?en Exporteure wie die USA und Kanada sowie in Russland haben sich die Ernteaussichten verschlechtert.

Auch bei Gerste haben die Analysten die prognostizierte EU-Produktion um 700.000 Tonnen auf 52,3 Millionen Tonnen gesenkt. „Diese quantitativen R?ckschl?ge – die vor allem auf ?berm??ige Regenf?lle in Frankreich und Deutschland zur?ckzuf?hren sind, werden durch die Verschlechterung der Getreidequalit?t bei der Sommergerste und dem Mahlweizen noch versch?rft“, sagte Strategie Grains in der Bericht.

Strategie Grains geht davon aus, dass der j?ngste Preisanstieg bei Weizen und Gerste die Nachfrage nach Futtermitteln auf Mais und ?lschroten verlagern wird. „Dies geschah sowohl auf europ?ischer als auch auf globaler Ebene und stellt effektiv eine der wichtigsten Entwicklungen dieses Monats dar, was im Vergleich zum Vormonat zu einem potenziellen Nachfrager?ckgang von fast 1 Million Tonnen bei Gerste und 1,1 Millionen Tonnen bei Weizen auf dem EU-27-Markt f?hrten“, hei?t es in dem Bericht.

Die Prognose f?r die EU-Weichweizenexporte 2021/22 wurde gegen?ber dem Vormonat um 1,7 Millionen Tonnen auf 31,0 Millionen Tonnen gesenkt, teilte das Beratungsunternehmen mit.

In Russland steigen die Weizenpreise die 10 Woche in Folge

Das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR hat seine Prognose f?r Russlands Weizenernte 2021 auf 74 bis 75 Millionen Tonnen gesenkt – das USDA rechnet sogar nur noch mit 72,5 Millionen Tonnen. // © Olaf Zinke

Die russischen Weizenexportpreise auch in der vorigen Woche weiter gestiegen - die 10. Woche in Folge, berichten russische Analysten. Russischer Weizen mit 12,5 % Proteingehalt wurde an den Schwarzmeerh?fen mit 301 bis 305 pro Tonne (FOB), verladen. Ein Aufschlag von 1 bis 2 USD. Die fob-Preise f?r Gerste waren mit 260 US-Dollar pro Tonne unver?ndert.

Die Wetterbedingungen f?r die Aussaat von Wintergetreide f?r die Ernte 2022 in Russland haben sich zuletzt verbessert und das Aussaattempo hat sich erh?ht. In der Wolga-Region, die in diesem Jahr von trockenem Wetter betroffen war, ist die Aussaat jedoch im Vergleich zum Vorjahr immer noch weit zur?ck.

Das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR hat seine Prognose f?r Russlands Weizenernte auf 74 bis 75 Millionen Tonnen gesenkt – das USDA rechnet sogar nur noch mit 72,5 Millionen Tonnen. Im August hatte russische Analysten noch mit einer Ernte von 77 Millionen Tonnen gerechnet.

Jetzt erwartet man f?r Russlands eine Getreideernte (insgesamt) von etwa 117,5 bis 120 Millionen Tonnen, darunter 17,5 bis 18 Millionen Tonnen Gerste und 14 bis 14,5 Millionen Tonnen Mais. Die Getreideexporte erwarten die russischen Analysten f?r 2021/22 zwischen 39,5 bis 40,5 Millionen Tonnen, darunter 31 bis 31,5 Millionen Tonnen Weizen.

https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreidepreise-immer-weniger-weizen-immer-hoehere-weizenpreise-585475

21.09.21



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