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Where the margin is 2026

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July 23-24, Moscow

IKAR in Mass and Industry Media


Getreidepreise: Weizen und Gerste 30 Euro gestiegen – die Gr?nde

agrarheute.com


Die europ?ische Getreideernte wird von Woche zu Woche kleiner. Auch am Schwarzen Meer und in Nordamerika schrumpft die neue Ernte. Die Preise f?r Weizen und Gerste reagieren auf diese Entwicklung mit einem sehr kr?ftigen Anstieg. Lesen Sie, wie es weiter geht.

© stock.adobe.com/Image

Die Getreideernte wird kleiner und qualitativ schlechter. Die Folge: Die Getreidepreise steigen kr?ftig.

Die Weizenpreise sind am Terminmarkt seit Mitte Juli um 30 Euro je Tonne auf rund 230 Euro je Tonne gestiegen. Schlechte Ernteprognosen und eine anziehende Nachfrage sind die Gr?nde. // © Olaf Zinke

Die europ?ische Getreideernte wird kleiner und qualitativ schlechter als noch vor wenigen Wochen erwartet. Die Preise f?r Weizen sind seit Mitte Juli am europ?ischen Terminmarkt um mehr als 30 Euro je Tonne, auf zuletzt 230 Euro je Tonne gestiegen. F?r Futtergerste gingen die Kurse im gleichen Zeitraum etwa um die gleiche Gr??enordnung nach oben.

Am deutschen Gro?markt und Exporthafen Hamburg wurde Brotweizen Ende voriger Woche mit 233 Euro je Tonne notiert. Futtergerste wurde in Hamburg mit 207 Euro je Tonne gehandelt.

Ein Grund f?r die steigenden Getreidepreise ist das extreme Wetter mit Starkregen und fortgesetzten Ernteunterbrechungen, in den wichtigsten europ?ischen Getreideregionen. Dieses Wetter dr?ckt nicht nur die Ernteerwartungen m?chtig nach unten sondern es verschlechtert auch die Qualit?t der Getreideernte.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hatte seine Prognose f?r die deutsche Weizenernte vorige Woche von zun?chst 23 Millionen Tonnen auf nur noch 21 Millionen nach unten gesetzt. Bei Wintergerste hat der DBV seine Erntesch?tzung von zuvor 9,3 Millionen auf knapp 9 Millionen Tonnen zur?ckgenommen.

Am wichtigsten franz?sischen Exporthafen Rouen wurde Brotweizen am vorigen Freitag mit 234 Euro je Tonne notiert und damit etwa so teuer wie in Hamburg. F?r Futtergerste wurde in Rouen allerdings 221 Euro je Tonne geboten und damit deutlich mehr als in Deutschland. Grund f?r den gro?en Preisabstand ist der franz?sische Export nach China.

Weizenernte auch in Russland und Nordamerika kleiner

In Nordamerika steigen die Weizenpreisen ebenfalls immer weiter an. Grund ist die Hitzewelle im Nordwesten der USA und in Kanada, die Ernte von Sommerweizen in beiden L?ndern stark reduziert. // © Olaf Zinke

Aber nicht nur in Europa schrumpfen die Ernteprognosen und steigen die Getreidepreise. Zus?tzlichen Schub erhalten die Kurse von der Entwicklung am Schwarzen Meer sowie in den USA und Kanada. Auch dort gehen die Ernteprognosen immer weiter nach unten - und die Getreidepreise sowie die Kurse f?r Raps/Canola nach oben. Allerdings haben die Ernteausf?lle in Nordamerika und Russland (Hitze, Trockenheit) andere Gr?nde als in Frankreich und Deutschland.

Die russischen Analysten von SovEcon haben die Prognose f?r die russische Weizenernte vorige Woche jedenfalls von 82,3 Millionen Tonnen auf nur noch 76,4 Millionen Tonnen reduziert und damit ?hnlich stark wie zuvor ihre russischen Kollegen von IKAR.

Eine amerikanische Erntetour durch die wichtigsten Sommerweizen-Anbaugebiete im Norden des Landes, hat die katastrophalen Ertragsaussichten beim US-Sommerweizen ausdr?cklich best?tigt. Das USDA sch?tzt den Zustand der Best?nde ebenfalls nur zu 10 Prozent als gut bis sehr gut ein, im Vergleich zum langj?hrigen Mittel von 64 Prozent. Auch in den kanadischen Pr?rieprovinzen Saskatchewan und Alberta sind die Einsch?tzungen zum Zustand des Sommerweizens sowie bei Canola besorgniserregend.

Angesichts der schlechten Ernteprognosen wachsen offenbar die Sorgen der gro?en Importeure, dass sich die Getreideknappheit aus dem vorigen Jahr in der neuen Saison wiederholt – zumal es auch beim wichtigsten Importeur China, in den zentralen Anbaugebieten von Weizen, gro?e ?berflutungen gab – allerdings erst zum Ende der Ernte.

Neue Daten und Prognosen zur Getreideernte in Europa, Russland und den USA, wird der neue USDA-Report am sp?ten Donnerstag Abend dieser Woche bringen – und das d?rfte nicht ohne Einfluss auf die Preise bleiben.

Frankreich mit Ernteproblemen und starker Nachfrage

Die Preise f?r Futtergerste sind in Frankreich noch h?her als in Deutschland. Der Grund: Der franz?sische Gersten-Export nach China. // © Olaf Zinke

Auch in Frankreich liegen Qualit?ten und Ertr?ge unter den bisherigen Prognosen. Der franz?sische Erntefortschritt hatte zwar von einem kurzen trockenen Zeitfenster Ende Juli profitiert. Danach gaben es jedoch neue Regenf?lle, die die Qualit?ten dr?ckten und das Erntetempo bremsten. Laut der Erhebungen des franz?sischen Landwirtschaftsamtes FranceAgriMer war die Weizenernte Ende Juli erst zu 47 Prozent abgeschlossen, im Vergleich zu 87 Prozent im Jahr 2020.

Angesichts des immer weiter reduzierten Angebots kommen internationale Eink?ufer erheblich schneller auf den Markt zur?ck als erwartet, berichten franz?sische Analysten. So hat die staatliche ?gyptische Getreideagentur GASC vorigen Woche erneut rum?nischen Weizen gekauft, w?hrend Algerien in Europa nach Lieferungen f?r den September sucht.

Auch die Gerstenpreise sind aufgrund der schrumpfenden Ernteprognosen sprunghaft angestiegen, berichten franz?sische Analysten. Die schrumpfenden Ernteprognosen am Schwarzen Meer und in Westeuropa bringen bei Gerste die K?ufer ebenfalls schneller als erwartet an den Markt zur?ck. Gleichzeitig wird ?ber eine Wiederaufnahme der franz?sischen Gerste-Exporte nach China berichtet, w?hrend gleichzeitig t?rkische und jordanische Importeure nach Ware suchen.

Auch in Europa versuchen Futtermittelhersteller nach einer sehr knappen Versorgung zum Ende der vorigen Saison nun verst?rkt ihren Bedarf decken. Laut FranceAgriMer war die Wintergerste in Frankreich zum Monatswechsel zu 98 Prozent geerntet. Die Ernte von Sommergerste war dagegen nur mit 39 Prozent abgeschlossen, gegen?ber 53 Prozent im Vorjahr.

https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreidepreise-weizen-gerste-30-euro-gestiegen-gruende-584198

11.08.21



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