Main page   About us  |  Our news  |   Our services  |  Contacts
Main page Ikar.ru guide Feedback RSS       In Russian

GRAIN | FLOUR | CEREALS | SUGAR | OILSEEDS | MEAT | DAIRY
Search:  


ANALYTICS & NEWS

   IKAR in Mass Media
   Market prices
   Graphically speaking
   Market studies
   Exhibitions
   Partners
   Investment


   About us
   Our news
   Our services
   Contacts


Where the margin is 2026

Where the margin is 2026
July 23-24, Moscow

IKAR in Mass and Industry Media


Getreidepreise explodieren: Extremwetter macht alle Prognosen zunichte

agrarheute.com


Die europ?ischen Weizenpreise sind in wenigen Tagen um 17 Euro je Tonne gestiegen. Und in der neuen Woche geht es weiter steil nach oben.

© stock.adobe.com/Image'in Wieder einmal wirft das Wetter alle bisherigen Prognosen ?ber den Haufen. Am Ende wird weniger Getreide am Markt sein, als bisher erwartet. Die Folge: Die Getreidepreise steigen steil an.

In den USA sind die Weizenpreise noch st?rker gestiegen als hierzulande. Dort erreichen vor allem die Preise f?r den im Norden der USA und in Kanada angebauten proteinreichen Sommerweizen immer neue H?chstst?nde. Am heutigen Montag geht es weiter steil nach oben. W?hrend aber in Europa vor allem schwere ?berflutungen, Starkregen und Hagelsch?den die Sorgen um hohe Ernteverluste anheizen, sind es in den USA und in Kanada vor allem die extreme Hitzewelle im Norden.

In nur einer Woche sind die Weizenpreise an der MATIF um 16 Euro auf 214 Euro je Tonne gestiegen. Und die neue Woche beginnt mit weiter steigenden Preisen. // © Olaf Zinke

Dazu kommen im Mittelwesten die sich erneut verst?rkenden Bef?rchtungen ?ber Trockenheit und Ertragsausf?lle bei Mais und Soja. Fakt ist jedenfalls, dass die Getreidepreise in den USA im vorb?rslichen Handel am Montag weiter steil nach oben gehen. Das wird die Notierungen in Europa weiter mitziehen. Dabei schie?en die Kurse f?r den Sommerweizen in Minneapolis (HRS) am Montag erneut am st?rksten nach oben. Diese Rallye zieht auch Preise f?r den Chicago-Weizen (SRW) und den weiter s?dlich angebauten Hartweizen (HRW) aus Kansas mit. Auch f?r Mais, Sojabohnen und Canola/Raps steigen die Kurse in den USA am Montag weiter.

Am europ?ischen Terminmarkt war der Weizen vorige Woche um 17 Euro auf 214 Euro je Tonne gestiegen – und auch am heutigen Montag ist mit weiter kr?ftig steigenden Preisen zu rechnen. Am Kassamarkt folgten die Preise den Vorgaben der MATIF. Am Gro?markt und Exporthafen Hamburg kletterten die Kurse f?r den dort notierten Brotweizen auf 219 Euro je Tonne. Das ist ein Plus zur Vorwoche von 16 Euro je Tonne.

F?r Futtergerste wurden am Hamburger Gro?markt am Freitag immerhin 189 Euro je Tonne notiert – das sind 9 Euro mehr als in der Woche zuvor.

USA: Sommerweizen wird getoastet - Russland mit Problemen

Die Preise f?r den Chicago-Weizen stiegen vorige Woche um knapp 13 Prozent. Das war der gr??te w?chentliche Preisanstieg seit Juni 2015 - also seit 6 Jahren. // © Olaf Zinke

In der vorigen Woche stiegen die Preise f?r den Chicago-Weizen insgesamt um 12,6 Prozent! Das war der gr??te w?chentliche Preisanstieg seit Juni 2015 - also seit 6 Jahren, berichten Analysten aus den USA. Ursache ist die extreme Hitze in den n?rdlichen US-Ebenen und in den kanadischen Pr?rien. Dort haben die Farmer immer st?rker mit den Folgen einer extremen D?rre zu k?mpfen, und eine weitere Hitzewelle ist offenbar schon im Anmarsch.

Hinzu kommt das widrige Wetter in Europa und in Russland. Das sch?rt die Besorgnis ?ber m?gliche globale Versorgungsprobleme, hei?t es. An der Minneapolis Grain Exchange stieg der Preis f?r den Sommerweizen am Freitag auf 943 Cent je Buschel, den h?chsten Preis seit Dezember 2012. „Die Great Plains werden n?chste Woche weiter verbrennen. Der Sommerweizen wird zu Toast”, sagte ein US-Analyst.

Auch f?r Russland, den weltgr??ten Weizenexporteur, sind aufgrund ?berraschend schwacher Ertr?ge in den wichtigen s?dlichen Exportregionen, Sorgen ?ber Lieferprobleme aufgekommen. Die russischen Analysten von IKAR haben die Prognose f?r Russlands Weizenernte 2021 von 83,5 Millionen Tonnen auf 81,5 Millionen Tonnen gesenkt.

Die sintflutartige Regenf?lle, die in Deutschland schwerste ?berschwemmungen verursacht haben, heizen die Sorgen ?ber gr??ere Ertragsverluste und Qualit?tseinbu?en bei der Weizenernte in Europa an.

Im Mittelwesten der USA hat es zuletzt etwas geregnet – davon hat vor allem der Mais profitiert. – Doch am heutigen Montag geht es f?r den Mais im vorb?rslichen Handel zusammen mit Weizen, Soja und Canola ebenfalls nach oben. Der Grund: Die Aussichten f?r Ende Juli und August lassen deutlich w?rmeres und trockeneres Wetter erwarten.

Frankreich: Erste Exporte nach Algerien und China

Die Maispreise folgen dem Weizen nach oben - sowohl in den USA als auch in Europa. An der Matif kletterte der Maispreis f?r die alte Ernte vorige Woche um 13 Euro je Tonne auf 246 Euro je Tonne. Die neue Ernte wurde mit 204 Euro gehandelt. // © Olaf Zinke

Das US-Landwirtschaftsministerium sagte letzte Woche, die Landwirte in den n?rdlichen US-Ebenen w?rden die kleinste Sommerweizenernte seit 33 Jahren zu ernten, was die Auswirkungen der schweren D?rre in der wichtigsten Anbauregion widerspiegelt. „Das Wetter in den Plains ist extrem hei? und trocken, und der Markt passt seine Angebotserwartungen immer weiter nach unten an", erkl?rte ein US-Analyst die Entwicklung.

Aber nicht nur in Deutschland haben die Unwetter der letzten Tage zu Sorgen ?ber die Gr??e und die Qualit?t der Getreideernte gef?hrt. Auch aus Frankreich kommen witterungsbedingte Korrekturen der Ernteerwartungen. So meldete das Landwirtschaftsamt FranceAgriMer, dass der franz?sischen Weichweizens noch zu 76 Prozent in gutem oder sehr gutem Zustand ist, gegen?ber 79 Prozent in der Woche zuvor. Auch bei Gerste wird die Ernte in Frankreich und Deutschland durch die Regenf?lle verz?gert.

Derzeit ist an den franz?sischen H?fen jedoch eine Wiederaufnahme der Verladung in Drittl?nder zu beobachten, insbesondere nach Algerien und China, berichten franz?sische Analysten. Algerien kaufte vorige Woche 30.000 franz?sischen Weichweizen f?r rund 288 Euro je Tonne (C&F).

Der Export von Gerste wird nach Berichten franz?sischer Analysten jedoch durch die hohe Wettbewerbsf?higkeit des Schwarzmeer-Gerste erschwert. Es werden insbesondere gr??ere chinesische Eink?ufe von ukrainischer Gerste gemeldet. Gleichzeitig melden sich jedoch Futtermittelhersteller aus S?deuropa zur?ck und es kommt zu ersten Gesch?ften mit der neuen Ernte.

https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreidepreise-explodieren-extremwetter-macht-alle-prognosen-zunichte-583501

20.07.21



All viewing: 8
Discuss

Where The Margin Is
Annual Conference Agribusiness
media feedback

IKAR is a member of International research project Agri Benchmark from May 2010

Agri Benchmark

Putin Is Growing Organic Power One T-34 Tank-Tomato at a Time



Grain | Cereals | Sugar | Oilseeds | Meat | Dairy


IKAR. Institute for Agricultural Market Studies. www.IKAR.ru

© 2002-2026  
IKAR. Institute for Agricultural Market Studies
24, Ryazansky str., off. 604, Moscow, Russia
Tel/Fax: +7 (495) 232-9007 | www@ikar.ru |  Feedback

Rambler's Top100 Рейтинг@Mail.ru
Google translate: Google translate: Russian Google translate: German Google translate: French Google translate: Italian Google translate: Portuguese Google translate: Spanish Google translate: Turkish Google translate: Lithuanian Google translate: Chinese Google translate: Korea