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Where the margin is 2026

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July 23-24, Moscow

IKAR in Mass and Industry Media


Russland: Mit Getreidek?ufen Preise beeinflussen

schweizerbauer.ch


Wie die Vize-Landwirtschaftsministerin Oksana Lut am erkl?rte, soll der Interventionsfonds im laufenden Jahr um 3 Mio. t Getreide aufgef?llt werden. Die Best?nde zum 14. Mai bezifferte Lut auf nur 122’200 t. Die j?ngste Verkaufsauktion f?r Getreide aus dem Fonds hatte im Februar stattgefunden.

Russlands Landwirtschaftsministerium will die staatlichen Best?nde an Getreide erstmals seit 2016 wieder aufstocken, um auf diese Weise mehr Einfluss auf die Preise im Inland nehmen zu k?nnen.

Auch Bauern profitieren

Dies habe selbst in Kombination mit zus?tzlichen Beihilfen f?r M?ller und B?cker nicht ausgereicht, um diese Branchen ausreichend zu entlasten, so Lut. Der Generaldirektor des Forschungsinstituts f?r Agrarmarktkonjunktur (IKAR), Dmitrij Rylko, h?lt den Interventionsfonds f?r erforderlich, um die Mehlpreise auf einem relativ niedrigen Niveau zu halten.

Der Direktor der Abteilung «Strategisches Marketing» beim Logistikkonzern Rusagrotrans, Igor Pawensky, empfahl ein Fondsvolumen von 2 Mio. t bis 3 Mio.t Getreide. ?ber den Interventionsmechanismus w?rden nicht allein die M?ller unterst?tzt, sondern bei grossen Ernten auch die landwirtschaftlichen Erzeuger, so Pawensky.

Flexible Ausfuhrz?lle

Allerdings erhebt Russland flexible Ausfuhrz?lle auf Weizen, Mais und Gerste, die sich nach aktuellen Berechnungen auf etwa 29 Franken (30 $) beziehungsweise 39 Franken (40 $) und 49 Franken (50 $) je Tonne belaufen und die bisherige Abgaberegelung abl?sen. Dabei wird beim Weizen die Differenz zwischen dem Exportpreis und einem festen Basispreis von 180 Franken (200 $)/t mit einer «floating tax» von 70 % belastet.

F?r Gerste und Mais liegt der Basispreis bei 165 Franken (185 $/t). Das Moskauer Agrarressort erwartet f?r die Saison 2021/22 Getreideexporte von insgesamt 51 Mio. t, verglichen mit voraussichtlich 48 Mio. t in der noch bis Ende Juni dauernden aktuellen Kampagne.

Handel wird Gier vorgeworfen

Unterdessen beschuldigte Russlands Ministerpr?sident Michail Mischustin Lebensmittelproduzenten und Detailh?ndler im Land, durch ihre «Gier» f?r die ?berm?ssige Verteuerung wichtiger Lebensmittel verantwortlich zu sein.

Um den Preisanstieg zu bremsen, unterst?tzte Moskau die Hersteller von Mehl, Brot, Zucker und Sonnenblumen?l seit Dezember 2020 mit umgerechnet 182 Mio. Franken (166,5 Mio. Euro). Zudem wurden H?chstpreise f?r Zucker und Sonnenblumen?l auf der Gross- und Einzelhandelsebene vereinbart.

https://schweizerbauer.ch/pflanzen/ackerbau/moskau-plant-getreide-interventionskaeufe/

03.06.21



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