Main page   About us  |  Our news  |   Our services  |  Contacts
Main page Ikar.ru guide Feedback RSS       In Russian

GRAIN | FLOUR | CEREALS | SUGAR | OILSEEDS | MEAT | DAIRY
Search:  


ANALYTICS & NEWS

   IKAR in Mass Media
   Market prices
   Graphically speaking
   Market studies
   Exhibitions
   Partners
   Investment


   About us
   Our news
   Our services
   Contacts


Where the margin is 2026

Where the margin is 2026
July 23-24, Moscow

IKAR in Mass and Industry Media


Getreidepreise: Extrem nerv?se M?rkte – und heftige Preisspr?nge

agrarheute.com


Extrem nerv?s reagieren die Getreidem?rkte derzeit auf alle Daten zur Aussaat und zum Wetter in den USA, am Schwarzen Meer und in Europa.

© stock.adobe.com/goodpics Die Getreidepreise schwanken weiter heftig. Der Grund: Die Daten zur Anbauentwicklung und zum Wetter auf der Nordhalbkugel. Von gewinnbringendem Mais und Sojabohnen und abdriftenden Weizenpreisen.

Gewinner war zuletzt der Mais und auch die Sojabohne – wo die Preise auf ein neues 8-Jahreshoch kletterten. Dagegen driften die Weizenpreise immer weiter in Richtung 200-Euro-Marke – vor allem wegen der hohen Anbau- und Ernte-Prognosen vom Schwarzen Meer.

Maispreise zum Monatsanfang auf einem 8-Jahres-Hoch

Die Maispreise kletterten am Terminmarkt in Chicago am Montag auf den h?chsten Stand seit 2013. Die Weizenpreise stehen derzeit jedoch wegen des vergleichsweise guten Wetters am Schwarzen Meer und in Europa unter Druck, sagen Analysten. Im Mittelwesten und in den n?rdlichen Sommerweizen-Anbaugebieten der USA ist es derzeit allerdings sehr trocken und warm. Das erh?ht zwar das Tempo der Aussaat, die Sorgen ?ber Trockenstress bei den frisch ausges?ten Sommerkulturen nehmen jedoch ebenfalls zu.

© Olaf Zinke. Gewinner an den B?rsen war zuletzt der Mais – in den USA erreichte der Maispreis am Montag ein neues 8-Jahreshoch. Hintergrund sind die Sorgen vor gr??eren Engp?ssen bei der Versorgung mit Futtergetreide.

Die US-Farmer planen in diesem Jahr 36,88 Millionen Hektar Mais zu s?en und 35,47 Millionen Hektar mit Sojabohnen, hatte das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) am vorigen Mittwoch festgestellt. Beide Sch?tzungen lagen weit unter den Erwartungen der Analysten von 37,73 Millionen Hektar bei Mais und 36,43 Millionen Hektar bei Sojabohnen. Die M?rkte reagierten auf diese Daten mit kr?ftig steigenden Preisen vor allem bei bei Mais und bei Soja.

Der Grund: Die Aussaatsch?tzungen des USDA haben die Besorgnis ?ber eine weitere Versch?rfung der globalen Versorgungslage wiederbelebt. Insbesondere China hat dieses Jahr Rekordmengen an Getreide und Sojabohnen importiert, um die wieder wachsende Schweineherde zu versorgen. Diese Woche hat Peking sogar 2 Millionen Tonnen Reis aus staatlichen Reserven zum Verkauf an Futtermittelproduzenten freigegeben. Hintergrund sind die anhaltend hohen chinesischen Maispreise, die in diesem Jahr auf neue Rekordst?nde gestiegen waren, und extrem enge Lagerbest?nde und eine knappe Versorgung anzeigen.

Das USDA wird am kommenden Freitag Abend sein monatliches Update zu Angebot und Nachfrage am globalen Getreidemarkt (April-Report) ver?ffentlichen. Dann k?nnte es erneut zu sehr heftigen Preisspr?ngen kommen.

Weizenpreise an den Exporth?fen fallen deutlich

Die Weizenpreise an den wichtigsten Handelspl?tzen sind zuletzt durchweg gefallen und stehen auch diese Woche weiter unter Druck. Die russischen Weizenexportpreise fielen letzte Woche und setzten ihren R?ckgang die f?nfte Woche in Folge fort.

© Olaf Zinke. Die Weizenpreise driften immer weiter in Richtung 200-Euro-Marke – vor allem wegen der hohen Anbau- und Ernte-Prognosen vom Schwarzen Meer.

Russischer Weizen mit einem Proteingehalt von 12,5 % wurde Schwarzmeerh?fen f?r die Lieferung im April lag Ende letzter Woche bei 245 USD pro Tonne frei an Bord (FOB). Noch Ende M?rz wurde der Weizen in Russland f?r 265 USD je Tonnen verladen und Anfang M?rz lagen die Preise bei 288 USD je Tonne!

F?r Gerste fielen die russischen Preise auf 235 USD pro Tonn, nachdem es Ende M?rz noch 241 USD waren und Anfang des Monats 246 USD je Tonne. Diesem Druck k?nnen sich die Weizenpreise auch in Europa nicht entziehe.

Am Terminmarkt in Paris rutschen die Kurse zuletzt stetig in Richtung 200-Euro-Marke. Am heutigen Dienstag notiert der Weizen im laufenden Handel bei 209 Euro je Tonne und die neue Ernte wird mit 197 Euro gehandelt. Am Hamburger Gro?markt und Exporthafen wurden Ende der vorigen Woche f?r den dort angelieferten Brotweizen allerdings immer noch 224 Euro je Tonne geboten und Futtergerste wurde f?r 198 Euro je Tonne angekauft.

Die europ?ischen Weizenexporte erreichten im Wirtschaftsjahr 2020/21 bis zum 28. M?rz einen Umfang von 20,6 Millionen Tonnen im Vergleich zu 27 Millionen Tonnen im vorigen Jahr. Ein Minus von rund 24 Prozent. Bei Gerste liegt die Ausfuhrmenge derzeit bei 5,7 Millionen Tonnen, im Vergleich zu 5,9 Millionen Tonnen im vorigen Jahr – das sind nur 4 Prozent weniger. Deutschland kommt auf Ausfuhren von 2,5 Millionen Tonne bei Weizen und 1,1 Millionen Tonnen bei Gerste.

Weizen: hohe Ernteprognosen von Schwarzen Meer

Aus Russland wird derzeit sehr g?nstiges Wetter f?r den Winterweizen gemeldet. In vielen Regionen werden diese Woche Niederschl?ge erwartet. Ein kalter und schneereicher Fr?hling hat jedoch auch zu einer Verz?gerung der Aussaat von Sommergetreide in den meisten Regionen der Ukraine und Russlands gef?hrt. Die s?dlichen Regionen der Ukraine beginnen eigentlich Ende Februar mit der Aussaat, aber dieses Jahr starteten die Feldarbeiten Ende M?rz, als der Schnee schmolz.

© Olaf Zinke. Die russischen Weizenexportpreise fielen letzte Woche und setzten ihren R?ckgang die f?nfte Woche in Folge. Dagegen k?nne sich die Preise in den USA etwas besser behaupten - denn dort ist es in den Weizenanbuagebieten derzeit zu trocken. Deshalb kostet die neue Ernte ?hnlich viel oder etwas mehr als der vordere Weizen.

Die Landwirte in Russland haben nach Berichten von Analysten mit einer Verz?gerung von etwa 10 Tagen mit der Aussaat begonnen. Trotz der Verz?gerung der Aussaat in Russland und der Ukraine, gehen die meisten Beobachter davon aus, dass die Landwirte genug Zeit haben, die geplanten Fl?chen auch zu bestellen. Wegen der g?nstigen Witterungsbedungen hatten die russischen Analysten von Sovecon ihre Prognose f?r die russische Weizenernte 2021 Ende M?rz von 76,2 Millionen Tonnen auf 79,3 Millionen Tonnen angehoben.

Die Analystenfirma IKAR hatte gesch?tzt, dass die Aussaatfl?che f?r Sommerweizen mit etwa 12,6 Millionen Hektar nahezu unver?ndert bleiben w?rde, ebenso wie die Fl?che bei Mais, die auf 2,9 Millionen Hektar veranschlagt wurde.

Das ukrainische Wirtschaftsministerium geht sogar davon aus, dass die gesamte Getreideernte 2021 – auch aufgrund des g?nstigen Wetters – einen Rekordwert von 75 Millionen Tonnen ?berschreiten k?nnte. Die ukrainische Landwirtschaftsberatung APK-Inform hat die Getreideernte 2021 vorigen Woche ebenfalls nach oben korrigiert - auf 73,8 Millionen Tonnen gesch?tzt und die Weizenernte auf 27,5 Millionen Tonnen veranschlagt.

https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreidepreise-extrem-nervoese-maerkte-heftige-preisspruenge-579917

07.04.21



All viewing: 11
Discuss

Where The Margin Is
Annual Conference Agribusiness
media feedback

IKAR is a member of International research project Agri Benchmark from May 2010

Agri Benchmark

Putin Is Growing Organic Power One T-34 Tank-Tomato at a Time



Grain | Cereals | Sugar | Oilseeds | Meat | Dairy


IKAR. Institute for Agricultural Market Studies. www.IKAR.ru

© 2002-2026  
IKAR. Institute for Agricultural Market Studies
24, Ryazansky str., off. 604, Moscow, Russia
Tel/Fax: +7 (495) 232-9007 | www@ikar.ru |  Feedback

Rambler's Top100 Рейтинг@Mail.ru
Google translate: Google translate: Russian Google translate: German Google translate: French Google translate: Italian Google translate: Portuguese Google translate: Spanish Google translate: Turkish Google translate: Lithuanian Google translate: Chinese Google translate: Korea