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IKAR in Mass and Industry Media Eiwei?futter extrem teurer - Sojapreise gehen durch die Decke agrarheute.com Die Preise f?r Eiwei?futter steigen und steigen. Das ist auch kein Wunder, denn in den USA kosten Sojabohnen mittlerweile so viel wie seit ?ber 6 Jahren nicht mehr. ![]() © stock.adobe.com/vesna. Hauptursache f?r die Preisrallye ist: Das weiterhin viel zu trockene Wetter in S?damerika und die deshalb weiter schrumpfenden Ernteprognosen. Was noch eine Rolle spielt, k?nnen sie weiter unten lesen. ![]() An den Exporth?fen der USA wurde Sojaschrot f?r 480 USD je Tonne verladen – rund 10 USD teurer als in der Woche zuvor. // © Olaf Zinke In den USA steigt der Preis f?r Sojabohnen nd an den s?damerikanischen Exporth?fen ist das wichtigste globale Eiwei?futter derzeit sogar noch teurer. In der sehr engen globalen Sojabohnenbilanz gibt es derzeit praktisch keinen Raum f?r Fehler“, erkl?rte ein US-Analyst am Montag die Nervosit?t des Markes - und die immer weiter steigenden Preise. Die Ursachen f?r die Preisrallye sind: Das weiterhin viel zu trockene Wetter in S?damerika und die deshalb schrumpfende Sojabohnen- und Maisernte in Brasilien und Argentinien. Au?erdem streiken auch noch die Hafenarbeiter in Argentinien. Hinzu kommt Chinas sehr starke Importnachfrage und ein erwarteter Einfuhrrekord der Chinesen bei Soja. Zumindest psychologische Wirkung hat auch die Einf?hrung eines hohen russischen Exportzolls f?r Sojabohnenexporte. Preisanstieg f?r Sojaschrot An den deutschen Importh?fen sind die Preise f?r Sojaschrot deshalb ebenfalls erneut gestiegen – auch wenn sie noch nicht ganz den H?chststand von Mitte November erreicht haben. Damals kostete Sojaschrot am Hamburger Importhafen zeitweise 409 Euro je Tonne! Bis Mitte Dezember sind die Preise dann wieder bis unter 370 Euro gefallen – um seit dem wieder steil anzusteigen. Am Montag kostete Sojaschrot in Hamburg bereits wieder knapp 390 Euro je Tonne und die Preise steigen offenbar weiter. F?r die Auslieferung im Februar lagen die Preisforderungen schon fast wieder bei 400 Euro je Tonne. ?hnlich ist die Entwicklung bei Rapsschrot. Hier waren die Preise am Hamburger Hafen bis Mitte November bis auf 290 Euro gestiegen und dann wieder bis auf 270 Euro zur?ckgegangen. An den Exporth?fen der USA wurde Sojaschrot Ende letzter Woche f?r 480 USD je Tonne verladen – rund 10 USD teurer als in der Woche zuvor. ?hnlich hoch waren die Preise zuletzt an den brasilianischen Exporth?fen und in Argentinien mussten Eink?ufer sogar 495 USD je Tonne zahlen - das sind ebenfalls 10 USD mehr als in der Woche zuvor. Den aktuellen Marktpreis von Sojaschrot k?nnen Sie im Marktbereich von agrarheute einsehen. Trockenheit in S?damerika dr?ckt Ernteprognosen und treibt Preise ![]() Zum Beginn der Woche stieg der Preis f?r Sojaschrot am Hamburger Importhafen auf 390 Euro je Tonne - die Preise werden vermutlich weiter steigen. // © Olaf Zinke Die Sojabohnen-Preise stiegen am Montag auf ein 6-Jahreshoch, da das ung?nstige Wetter in S?damerika und ein Arbeiterstreik in Argentinien die Sorgen ?ber die weltweite Versorgung mit Sojabohnen erneut anheizten. Die Aussaat von argentinischem Soja wurde durch Trockenheit verlangsamt, teilte die Buenos Aires Grains Exchange vorige Woche mit, w?hrend Brasilien - das etwas mehr Regen erhalten hat – ebenfalls weiter ein gro?es Feuchtigkeitsdefizit aufweist. Au?erdem wurden am Montag mehr als 100 Frachtschiffe davon abgehalten, landwirtschaftliche G?ter in Argentinien zu verladen, weil ein Streik der Hafenarbeiter schon die zweite Woche dauert und die Exporte l?hmte. Analysten berichten au?erdem: „Die letzte Woche war es in den meisten Teilen Argentiniens eine weitere sehr trockene Woche. In Brasilien setzte sich schwache Regenmuster fort. Die Prognosen bringen etwas mehr Regen nach Brasilien, w?hrend Argentinien gr??tenteils trocken bleibt. Viele Analysten reduzierten ihre Prognosen f?r die Mais- und Sojaernte f?r Brasilien erneut um 1 bis 2 Millionen Tonnen. Auch f?r Argentinien reduzierte man die Projektionen f?r Mais und Sojabohnen um jeweils 1 Millionen Tonnen. In dem Bericht der Buenos Aires Grains Exchange aus Argentinien wurde die Maisbest?nde mit 24 Prozent gut bis sehr gut bewertet. Dies sind 18 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. F?r Sojabohnen liegen die Bewertungen bei 50 Prozent gut bis sehr gut. Dies sind 5 Prozentpunkte weniger als letzte Woche und 3 Prozentpunkte weniger als letztes Jahr. China wird voraussichtlich im Jahr 2020 mehr als 100 Millionen Tonnen Sojabohnen importieren, ein Rekordhoch, teilte der staatliche Getreideh?ndlers COFCO mit, weil der Wiederaufbau der riesigen Schweineherde des Landes die Nachfrage nach Protein enorm steigert. Russland erhebt Exportsteuer f?r Sojabohnen ![]() Ab Februar 2021 wird Russland 30 Prozent Exportsteuer auf Sojabohnen erheben, um trotz steigender Weltmarktpreise die Inlandsversorgung sicherzustellen. // © Stock.adobe.com/zoyas222 Russlands aktuelle Entscheidung, auch eine Exportsteuer auf Sojabohnen zu erheben, wird vor allem die Landwirte in den fern?stlichen Regionen treffen, die Soja normalerweise anbauen, um es an das benachbarte China zu liefern, sagten Analysten am Montag. Russland hat beschlossen, die Exportsteuer auf Sojabohnen zu erheben, um die Inlandsversorgung bei steigenden Weltmarktpreisen sicherzustellen, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Der Zoll betr?gt 30 Prozent, jedoch nicht weniger als 165 Euro pro Tonne – vom 1. Februar bis 30. Juni. Der Schritt erfolgte inmitten russischer Versuche, das Inflation der heimischen Lebensmittelpreise zu bremsen. Russlands j?hrliche Sojabohnenproduktion von 4,4 Millionen Tonnen ist im Vergleich zu den der weltweit f?hrenden Produzenten wie Brasilien oder den Vereinigten Staaten gering. "Der Exportzoll wird die Wirtschaft unserer fern?stlichen Regionen hart treffen, deren Pflanzenproduktion vom Anbau und Export von Sojabohnen in das benachbarte China lebt", sagt jedoch Dmitry Rylko, Leiter der IKAR-Landwirtschaftsberatung. Der Exportzoll soll jedoch dazu beitragen, die Inlandspreise f?r die Tierhalter zu senken, sagte Michail Maltsev, der Leiter der russischen Pflanzen?lunion, einer nichtstaatlichen Lobbygruppe von Pflanzen?lproduzenten. Russland exportierte in der vorangegangenen Vermarktungssaison 1,2 Millionen Tonnen Sojabohnen – vor allem nach China. https://agrarheute.com/markt/futtermittel/eiweissfutter-extrem-teurer-sojapreise-gehen-decke-576500 23.12.20
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