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IKAR in Mass and Industry Media Weizenfutures in Chicago und Paris im Aufwind proplanta.de Chicago/Paris - Die Weizenkontrakte an den internationalen Terminb?rsen haben in dieser Woche sp?rbar zugelegt. In Chicago wurde der betreffende Future Future mit F?lligkeit im Dezember 2020 am Freitag (10.7) gegen 14.30 Uhr hiesiger Zeit f?r 5,29 $/t (172 Euro/t) gehandelt; das waren 5,4 % mehr als der Er?ffnungskurs vom Montag voriger Woche. Gleichzeitig legte der Dezemberkontrakt auf Weizen in Paris um 4 Euro/t oder 2,2 % auf 188,25 Euro/t zu. Analysten begr?ndeten die zuletzt feste Entwicklung unter anderem mit den global unsicher gewordenen Ernteaussichten f?r Weizen. In Argentinien korrigierte die Getreideb?rse in Rosario ihre Prognose f?r das heimische Weizenaufkommen 2020/21 wegen Trockenheit von zuvor 21 Mio t bis 22 Mio t auf 18 Mio t bis 19 Mio t. Derweil sieht der Statistische Dienst beim Pariser Landwirtschaftsministerium (Agreste) die franz?sische Weichweizenerzeugung 2020 im Rahmen einer ersten Voraussage bei nur 31,3 Mio t; das w?ren 20,8 % weniger als im Vorjahr. Der F?nfjahresdurchschnitt w?rde demnach um 11,3 % verfehlt. Begr?ndet wurde die pessimistische Prognose mit der Einschr?nkung des Anbaus und voraussichtlich r?ckl?ufigen Ertr?gen. F?r Unterst?tzung bei den Weizenkursen sorgten auch die pessimistischeren Produktionserwartungen in Russland. Das in Moskau ans?ssige Forschungsinstitut f?r Agrarmarktkonjunktur (IKAR) sieht die diesj?hrige Weizenerzeugung angesichts der recht niedrigen Ertr?ge in den Fr?hdruschgebieten bei nur 78 Mio t; zuvor waren noch 1,5 Mio t mehr erwartet worden. Das Landwirtschaftsministerium in Moskau erwartet sogar lediglich 75 Mio t Weizen, womit das Vorjahresergebnis nur noch um 500 000 t ?bertroffen werden w?rde. Die russischen Weizenexporte in der Vermarktungssaison 2020/21 veranschlagt das Agrarressort auf voraussichtlich 35 Mio t; das w?ren 6 % weniger als im Vorjahr. Derweil plant Russlands Landwirtschaftsminister Dmitrij Patruschew eine Weizenexportquote f?r die zweite H?lfte des laufenden Wirtschaftsjahres, um angesichts der weltweit sehr guten Nachfrage einer Verknappung am Inlandsmarkt vorzubeugen. Die Quotenparameter k?nnten nach der Ernte im Oktober festgelegt werden, erkl?rte der Ressortchef gegen?ber der Nachrichtenagentur TASS. Zuletzt hatte Russland eine Obergrenze f?r seine Getreideausfuhren von April bis Juni 2020 eingef?hrt und zwar von 7 Mio t. Umrechnungskurs: 1 $ = 0,883 Euro 13.07.20
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