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Where the margin is 2021

Where the margin is 2021
February 11-12, 2021, Moscow

IKAR in Mass and Industry Media


Warum die Getreidepreise steigen – Russland, China und das Wetter

agrarheute.com, 17.11.20


Die Sojapreise kletterten zuletzt auf einen vierj?hrigen H?chststand. Eine Ursache f?r diese Rallye ist die starke Nachfrage des Top-Eink?ufers China und das anhaltend trockene Wetter in S?damerika. Die gleichen Faktoren befeuern auch die Maispreise, die ebenfalls weiter zulegen.

© stock.adobe.com/denisproduction.com / Die Exportpreise f?r Weizen stiegen letzte Woche in Russland und Europa erneut an. Ein Grund war, dass das russische Landwirtschaftsministerium einen Plan zur Einf?hrung einer Getreideexportquote ver?ffentlichte

Die Weizenpreise legten ebenfalls erneut zu, nachdem Russland f?r das Fr?hjahr eine Exportquote angek?ndigt hat und es in S?drussland weiterhin sehr trocken ist. Allerdings verhinderten die Aussichten auf eine sehr gro?e australische Ernte einen noch st?rkeren Preisanstieg bei Weizen.

Eine Ursache f?r diese Rallye ist die starke Nachfrage des Top-Eink?ufers China und das anhaltend trockene Wetter in S?damerika. Die gleichen Faktoren befeuern auch die Maispreise, die ebenfalls weiter zulegen. China kauft weiterhin massiv Bohnen, Mais und Weizen und heizt die Rallye damit weiter an. // © Olaf Zinke

China kauft jedoch weiterhin massiv Bohnen, Mais und Weizen und heizt die Rallye damit weiter an. Brasilien meldete diese Woche zudem Rekordverk?ufe bei der neuen Soja-Ernte, berichten Analysten. Obwohl in Brasilien Regenf?lle erwartet werden, hat die die Trockenheit die aktuelle Aussaat von Soja und Mais erheblich beeintr?chtigt.

Weizen am Weltmarkt teurer – Russland mit Exportquote

Russischer Weizen mit einer Proteingehalt von 12,5% wurde an den H?fen am Schwarzen Meer Ende voriger Woche mit 256 USD pro Tonne frei an Bord (FOB) verladen. Ein Plus von 5 USD gegen?ber der Vorwoche, zeigen die Daten der Europ?ischen Kommission. Deutlich teurer war der Weizen zu diesem Termin am US-Golf – hier mussten die Abnehmer f?r den Chicago-Weizen (SRW) 269 USD je Tonne zahlen. // © Olaf Zinke

Die Exportpreise f?r Weizen stiegen letzte Woche in Russland und Europa erneut an. Ein Grund war, dass das russische Landwirtschaftsministerium einen Plan zur Einf?hrung einer Getreideexportquote ver?ffentlichte. Dabei verhinderten die Aussichten auf eine sehr gro?e australische Ernte einen noch st?rkeren Preisanstieg.

Russischer Weizen mit einer Proteingehalt von 12,5% wurde an den H?fen am Schwarzen Meer Ende voriger Woche mit 256 USD pro Tonne frei an Bord (FOB) verladen. ein Plus von 5 USD gegen?ber der Vorwoche, zeigen die Daten der Europ?ischen Kommission. Zum gleichen Termin kostete der Weizen am franz?sischen Exporthafen Rouen 255 USD je Tonne. Das war zu Vorwoche allerdings ein Aufschlag von 7 USD. Deutlich teurer war der Weizen zu diesem Termin am US-Golf – hier mussten die Abnehmer f?r den Chicago-Weizen (SRW) 269 USD je Tonne zahlen.

Die Exportpreise f?r Gerste notierten vorige Woche am Schwarzen Meer unver?ndert bei 212 USD pro Tonne. Dagegen zogen die Gerstenpreise in Frankreich – wegen der starken Nachfrage aus China – um 9 USD auf 239 USD je Tonne an.

Das russische Landwirtschaftsministerium plant, die Getreideexportquote f?r den Zeitraum vom 15. Februar bis 30. Juni 2021 auf 15 Millionen Tonnen festzusetzen, hie? es vorige Woche. Der Vorschlag muss noch von der Regierung genehmigt werden. Die Quote wird auf der Grundlage ihres Anteils an den Getreideexporten von Juli bis Dezember unter den Exporteuren verteilt.

F?r H?ndler ist es ein Anreiz, bis Januar mehr Weizen zu exportieren, um eine gr??ere Quote zu erreichen, insgesamt ist die Quote jedoch relativ marktneutral, beurteilten russische Analysten die Lage. Russland hat seit Beginn der Vermarktungssaison 2020/21 am 1. Juli bereits 20,1 Millionen Tonnen Getreide exportiert.

Lesen sie auch: Getreidebauern: Gewinner der Einkommenskrise?

Russland: Trockenheit setzt Winterweizen zu - gro?e Aussaatfl?che

Russlands Winterweizenregionen waren in den letzten Wochen extrem trocken. Einzelne Regenf?lle kamen in Teilen der s?dlichen und zentralen Weizen-Regionen an, reichten jedoch bei Weitem nicht aus, um die Feuchtigkeitsreserven im Boden wieder aufzuf?llen. // © stock.adobe.com/DedMitay

Die Bedingungen f?r die Aussaat von Winterweizen in Russland sind weiterhin nicht besonders gut. Betroffen sind insbesondere die Regionen Wolgograd und Stawropol. Wobei sich in den letzten Wochen leichte Verbesserungen ergeben haben, teilten russische Analysten mit. „Trotz einiger Verbesserungen in den letzten Wochen sind die Getreide-Pflanzen insgesamt immer noch in einem schlechten Zustand", sagte die Landwirtschaftsberatung Sovecon gegen?ber der Nachrichtenagentur Reuters.

„Viel wird davon abh?ngen, wie hart dieser Winter sein wird und wie viel Niederschlag wir sehen werden", hei?t es weiter. Nach Angaben des russischen Landwirtschaftsministeriums haben die Landwirte Wintergetreide f?r die Ernte im n?chsten Jahr auf 19,1 Millionen Hektar ges?t, gegen?ber 18,1 Millionen Hektar zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr.

Der Anteil der Getreidepflanzen in schlechtem Zustand, den das russische Landwirtschaftsministerium normalerweise Ende November sch?tzt, d?rfte nahe einem Rekordhoch liegen, glaubt Dmitry Rylko, von der Analystenfirma IKAR. Nur 6 bis 8 Prozent der russischen Wintergetreides war in den letzten zwei Jahren in einem schlechten Zustand, und die Bauern haben jeweils sehr gro?e Ernten eingebracht. „Es ist ziemlich klar, dass Russlands Winterweizen 2021 keinen Rekordertrag erzielen wird, aber wir k?nnen m?glicherweise immer noch anst?ndige Ertr?ge bekommen", sagte Chef-Analyst Rylko.

Russische Landwirte hatten in diesem Jahr den Anbau von Winterweizen deutlich ausweitet, dessen Zustand durch das trockene Wetter jedoch erheblich beeintr?chtigt wurde. Die Niederschl?ge in mehreren s?dlichen Regionen, die diese Woche erwartet werden, k?nnten die Situation etwas verbessern.

Kassapreise f?r Weizen erneut im Plus – Exporte ziehen an

Am europ?ischen Terminmarkt haben die Weizenpreise am Montag leicht nachgegeben und notierten bei 209 Euro je Tonne. Das ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 1 Euro. Am Hamburger Exporthafen sind die Weizenpreise f?r die Anlieferung im November zuletzt weiter gestiegen – haben am Montag jedoch ebenfalls leicht nachgegeben und notierten bei 211 Euro je Tonne. // © Olaf Zinke

Am europ?ischen Terminmarkt haben die Weizenpreise am Montag leicht nachgegeben und notierten bei 209 Euro je Tonne. Das ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 1 Euro. Am Hamburger Exporthafen sind die Weizenpreise f?r die Anlieferung im November zuletzt weiter gestiegen – haben am Montag jedoch ebenfalls leicht nachgegeben und notierten bei 211 Euro je Tonne. Gegen?ber der Vorwoche ist das immer noch ein Plus von 1 Euro.

F?r Futtergerste lagen die Preisangebote am Hamburger Hafen am Montag bei 184 Euro je Tonne und damit rund 1 Euro h?her als vor einer Woche. F?r Brotroggen wurden in Hamburg am Montag 170 Euro geboten und damit ebenfalls 1 Euro mehr als vor Wochenfrist.

Nach den Daten der EU-Kommission haben die Europ?er bis zum 15. November etwa 8,8 Millionen Tonnen Weizen in Drittl?nder verschifft – das sind 23 Prozent weniger als im vorigen Jahr. Bei Gerste wird eine Ausfuhrmenge von 3,0 Millionen Tonnen gemeldet. Ein Minus von 8 Prozent zum Vorjahr. Frankreich hat bisher 2,3 Millionen Tonnen Weizen und 1,2 Millionen Tonnen Gerste exportiert.

Deutschland kommt auf 723.000 Tonne Weizen und 381.000 Tonnen Gerste und am rum?nischen Schwarzmeerhafen Constanta wurden 1,1 Millionen Tonne Weizen und 666.000 Tonnen Gerste verladen. Lettland, Litauen und auch Polen haben bislang mehr Weizen in Drittl?nder verkauft als Deutschland. Bei Gerste rangieren die Deutschen hinter Frankreich und Rum?nien auf Position drei.

Die Hauptabnehmer von europ?ischen Weizen sind bisher Algerien, China, Saudi-Arabien, Nigeria und Marokko. Die wichtigsten Ziell?nder f?r Gerste sind Saudi-Arabien und China und – mit gro?em Abstand vor Algerien, Marokko und Tunesien.

https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreidepreise-steigen-russland-china-wetter-575123



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